Liquidität wird in drei Graden gemessen – je nachdem, welche Vermögenswerte du einbeziehst:

Liquidität 1. Grades (Barliquidität)

Formel: Zahlungsmittel / kurzfristige Verbindlichkeiten × 100 Nur Bargeld und Bankguthaben zählen

. Richtwert: mindestens 20 %. Zeigt, ob du sofort zahlen kannst.

Liquidität 2. Grades (Einzugsliquidität)

Formel: (Zahlungsmittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten × 100 Zusätzlich werden offene Kundenforderungen einbezogen

. Richtwert: mindestens 100 %. Der wichtigste Grad für die operative Steuerung.

Liquidität 3. Grades (Umlaufvermögen)

Formel: Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten × 100 Bezieht auch Lagerbestände ein

. Richtwert: mindestens 120–150 %. Relevant für produzierende Unternehmen und E-Commerce mit hohem Warenbestand.

Für Startups ist die Liquidität 2. Grades der relevanteste Wert im Alltag.