Je nach Situation und Unternehmensreife haben sich drei Methoden bewährt – oder deren Kombination.
1. Trendbasierter Forecast
Vergangene Ist-Werte werden linear fortgeschrieben.
Formel: Ist-Werte (bis heute) + Budget (Restjahr)
. Schnell und einfach – gut bei stabilen Geschäftsmodellen. Begrenzte Aussagekraft bei starker Volatilität.
2. Effektbasierter Forecast
Berücksichtigt konkrete Ereignisse wie Preisänderungen, Projektverzögerungen oder Krisen.
Formel: Trend ± Effekte
. Ideal für dynamische Umfelder mit vielen Einflussfaktoren.
3. Werttreiberbasierter Forecast
Leitet den Forecast aus zentralen Geschäftstreibern ab – z.B. Absatzmengen, Conversion Rates oder Personalkosten.
Formel: Basiswert ± Veränderung der Treiber
. Ideal für datengetriebene Unternehmen.
In der Praxis sind hybride Ansätze oft am effektivsten – besonders wenn verschiedene Unternehmensbereiche unterschiedliche Planungslogiken haben.

