Series A
Die Series A ist die erste institutionelle Finanzierungsrunde für ein Start-up nach der frühen Gründungs- und Seed-Phase. In dieser Runde investieren typischerweise Venture-Capital-Gesellschaften, teilweise auch Business Angels oder Family Offices, um das Unternehmen auf die nächste Wachstumsstufe zu heben.
Was ist eine Series A Finanzierung?
Das Kapital aus der Series A wird häufig verwendet für:
- Produktweiterentwicklung
- Aufbau des Teams (insbesondere Sales, Marketing, Tech)
- Skalierung der Go-to-Market-Strategie
- internationale Expansion
- erste betriebliche Strukturen und Prozesse
Voraussetzungen für eine Series A
Investoren erwarten in der Regel:
- Proof of Concept: Produkt-Markt-Fit ist erreicht
- erste Umsätze oder Traction: z. B. Nutzerzahlen, Kundenfeedback, ARR
- skalierbares Geschäftsmodell: klare Wachstumsstrategie
- starkes Gründerteam: Umsetzungskraft, Vision und Ambition
- guter Cap Table: Beteiligungsstruktur muss für neue Investoren attraktiv sein
Höhe und Bewertung
Die Höhe einer Series A Runde variiert je nach Markt, Geschäftsmodell und Region:
- Typisch in Deutschland: 1–5 Mio. Euro
- Bewertung (Pre-Money): oft im Bereich von 5–15 Mio. Euro
- Beteiligungsquote: meist zwischen 15–30 %
Wichtig: Series A Investoren erwarten in der Regel ein Vielfaches ihres Investments (z. B. 5–10x) bei einem späteren Exit.
Ablauf einer Series A Finanzierung
- Pitch-Deck & Investment Case aufbereiten
- Investorensuche und -ansprache
- Term Sheet-Verhandlung
- Due Diligence (Finanzen, Markt, Legal)
- Finalisierung der Beteiligungsverträge (z. B. SHA)
- Abschluss und Auszahlung
Die Series A ist ein entscheidender Moment für jedes Start-up. Mit der richtigen Vorbereitung wird sie zum Fundament für nachhaltiges Wachstum.
Fazit
Die Series A ist ein Meilenstein in der Entwicklung eines Start-ups. Sie bringt nicht nur Kapital, sondern auch strategisches Know-how und Investorenerwartungen mit. Eine gute Vorbereitung – finanziell, operativ und kommunikativ – ist entscheidend für den Erfolg der Runde.

